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Das Wichtigste auf einen Blick
- Den tatsächlichen Einsatzbereich vor der Produktauswahl klären
- Maße, Bedienung und Transport im eigenen Alltag prüfen
- Hilfsmittel möglichst erproben und fachgerecht anpassen lassen
Der Winter für RollstuhlfahrerInnen – verständlich erklärt
In der kalten Jahreszeit wird es für Rollstuhlfahrer und Rollstuhlfahrerinnen recht ungemütlich. Die Tage werden kürzer und das Wetter wird immer kälter und feuchter. Wer da nicht warm eingepackt ist, hat nichts zu lachen. Gerade RollstuhlfahrerInnen sind häufig Aufgrund des Bewegungsmangels anfälliger für Krankheiten wie Erkältung oder Grippe. Wenn dann nicht auf warme Kleidung geachtet wird, kann der Winter schnell ungemütlich werden.
Shopping- und Arzttouren sind gefährlich
Vorsicht ist geboten, wenn man ständig von drinnen nach draußen wechselt. Wie es z.B. beim Einkaufen vorkommt, kommt man schnell mit zu dicker Kleidung ins Schwitzen und dann kann sich schnell eine Erkältung einschleichen.
Was kann man gegen die Kälte tun
Sich vor der Witterung im Winter zu schützen, kann schwierig sein und man hat nur wenige optimale Möglichkeiten. Sich mit einer Decke bauchabwärts vor Kälte und Nässe zu schützen und sich mit dieser schön einzumummeln ist eine Möglichkeit. Eine weitere, wesentlich effektivere Variante, ist es, einen speziellen Schlupfsack für RollstuhlfahrerInnen über die Krankenkasse per Rezept zu benatragen. Dieser Winterschlupfsack ist bereits mit Schlaufen und Klettverschluss so angepasst, dass dieser optimal in einen Rollstuhl rein gelegt werden kann. Dann braucht man sich nur noch hin einzusetzen und mittels Reißverschluss den Sack zu schließen. Der Scholupfsack ist in mehreren Größen erhältlich, die dann optimal in Länge und Bauchumfang passen. Der Schlupfsack ist (optimalerweise) beginnend ab der Brust bis hinunter zu den Füßen komplett verschlossen und hat ein wärmendes Fell innenliegend. Außen ist der Stoff wasserabweisend und schnell abwischbar. Das wärmende Fell schützt bei Wind und Wetter den RullstuhlfahrerIn vor Auskühlung
So können Sie jetzt vorgehen
- Alltagssituationen und persönliche Ziele notieren
- Passende Hilfsmittelart und technische Anforderungen bestimmen
- Versorgung, Probefahrt und Kostenübernahme mit Fachstellen klären
Häufige Fragen
Was ist bei „Der Winter für RollstuhlfahrerInnen“ besonders wichtig?
Der Schlupfsack hält dich warm. Entscheidend bleibt immer, wie gut die Lösung zur persönlichen Situation und zum Alltag passt.
Wie gehe ich am besten vor?
1. Alltagssituationen und persönliche Ziele notieren. 2. Passende Hilfsmittelart und technische Anforderungen bestimmen. 3. Versorgung, Probefahrt und Kostenübernahme mit Fachstellen klären.
Wer kann persönlich beraten?
Je nach Thema helfen ärztliches, pflegerisches oder therapeutisches Fachpersonal, Pflegeberatungsstellen sowie qualifizierte Sanitätshäuser und Leistungserbringer.